Die Modulare Truppausbildung (MTA) bildet die Grundlage für den aktiven Feuerwehrdienst in Bayern. Kürzlich fand im Gerätehaus in Schirmitz die Zwischenprüfung der MTA im KBM-Bereich 3/1 statt. Insgesamt stellten dabei zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Feuerwehren ihr Wissen und Können unter Beweis.
Auch aus der Feuerwehr Parkstein nahmen vier Jugendliche erfolgreich an der Prüfung teil. Jonas Funk, Max Weiß, Philipp Höchtl und Niclas Otto bestanden die Zwischenprüfung und schlossen damit das Basismodul der Modularen Truppausbildung erfolgreich ab.
Die Prüfung bestand aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil. Im praktischen Bereich mussten verschiedene feuerwehrtechnische Aufgaben absolviert werden. Ergänzend dazu wurde das theoretische Wissen in einer schriftlichen Prüfung abgefragt. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Basismoduls haben die Teilnehmer die feuerwehrtechnische Grundausbildung abgeschlossen und dürfen künftig – im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben – am Einsatzdienst teilnehmen.
Die Modulare Truppausbildung ist die bayernweit einheitliche Grundausbildung für Feuerwehrdienstleistende. Sie vermittelt sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Fähigkeiten für den Feuerwehralltag. Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmer bestmöglich auf Einsätze im Bereich Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung und allgemeine Gefahrenabwehr vorzubereiten.
Das Basismodul bildet dabei den ersten Ausbildungsabschnitt. Hier lernen die Teilnehmer unter anderem den sicheren Umgang mit Geräten und Fahrzeugen, Grundlagen der Unfallverhütung, Funkverkehr, Brennen und Löschen sowie verschiedene Einsatzabläufe kennen. Ein großer Teil der Ausbildung besteht aus praktischen Übungen, um die erlernten Inhalte direkt anwenden zu können.
Nach dem Basismodul folgt der Ausbildungs- und Übungsdienst innerhalb der eigenen Feuerwehr. Dort werden die Kenntnisse weiter vertieft und regelmäßig trainiert. Im weiteren Verlauf kann anschließend die Abschlussprüfung zum Truppführer abgelegt werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Ausbildern, Schiedsrichtern und Verantwortlichen, die die Ausbildung sowie die Durchführung der Prüfung ermöglicht haben und die Jugendlichen auf ihrem Ausbildungsweg begleiten.

