Am Samstag, den 22. August, stand für unsere Atemschutzgeräteträger eine besondere Ausbildung auf dem Programm. Gemeinsam mit den Feuerwehren Neustadt, Luhe und Meerbodenreuth ging es für insgesamt 12 Kameradinnen und Kameraden, davon sechs aus Parkstein, zur Heißausbildung in den Atemschutz-Bunker der Feuerwehr Amberg.
Die Bunkeranlage in Atzlricht ermöglicht eine realitätsnahe Ausbildung unter Bedingungen, die bei einer normalen Standortübung nur schwer darzustellen sind. Durch ein echtes Feuer entstehen hohe Temperaturen und Rauch, wodurch unter anderem die Einsatzsituation bei einem Gebäudebrand simuliert werden kann.
Die Teilnehmer wurden in vier Trupps mit jeweils drei Personen aufgeteilt und durchliefen zwei verschiedene Ausbildungsstationen.
An der ersten Station standen die Wärmegewöhnung sowie das taktische Vorgehen bei einer Türöffnung und die Brandbekämpfung im Mittelpunkt. Dabei wurde unter hoher thermischer Belastung das richtige Vorgehen beim Öffnen einer Tür zum Brandraum sowie der gezielte Einsatz des Löschwassers trainiert.
An der zweiten Station galt es, eine vermisste Person unter Atemschutz zu suchen und zu retten. Unter erschwerten Sichtbedingungen mussten die Trupps systematisch vorgehen, die Räume absuchen und die Person sicher aus dem Gefahrenbereich bringen. Auch das richtige Schlauchmanagement spielte dabei eine wichtige Rolle.
Die Ausbildung stellte die Teilnehmer sowohl körperlich als auch mental vor eine hohe Belastung. Die Kombination aus Hitze, Rauch, eingeschränkter Sicht und der Arbeit unter Atemschutz zeigt eindrucksvoll die Grenzen von Mensch und Material auf – allerdings unter kontrollierten und sicheren Ausbildungsbedingungen.
Das Fazit: Eine sehr heiße, intensive und vor allem lehrreiche Ausbildung! Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Amberg für die Möglichkeit zur Ausbildung sowie an die Feuerwehren Neustadt, Luhe und Meerbodenreuth für die gemeinsame Durchführung.


